ART Giants: Saisonstart in der NBBL und JBBL

Foto: Matthias Keienburg

Großer Jubel und hängende Köpfe zum Saisonauftakt! Am Wochenende starteten die Teams der NBBL und JBBL in die neue Saison.


++ NBBL: U19 verliert spannenden Basketball-Krimi gegen Paderborn ++


Für das neuformierte NBBL-Team um Headcoach Majdi Shaladi gab es am ersten Spieltag gleich einen ganz bitteren Rückschlag. Gegen die U19 der Uni Baskets Paderborn unterlagen die jungen Giganten nach einem starken Beginn mit 74:76.


Düsseldorf fand gegen die Mannschaft aus Westfalen furios in die Partie und konnte die Führung in der ersten Halbzeit phasenweise auf stolze 17 Punkte ausbauen. Mit dem Seitenwechsel wendete sich aber auch das Blatt auf dem Spielfeld und die ART Giants gaben den sicher geglaubten Sieg aus der Hand. Rund fünf Minuten vor Spielende führten die Giganten noch mit 15 Punkten – in der letzten Spielminute gaben die Düsseldorfer ihren großen Vorsprung aber aus der Hand. Paderborn konnte das Wurfglück mittlerweile auf die eigene Seite ziehen, während kaum ein Wurf der Gastgeber den Weg durch die gegnerische Reuse fand. Ein spielerisch starkes erstes Spiel, bei dem die erste 16-Jährigen Julian Fröhlich und Linus Helmhold bereits viel Verantwortung übernahmen, endete trotz guter Phasen mit einem enttäuschenden Ergebnis für die Landeshauptstädter (74:76).


Headcoach Majdi Shaladi: „Wir sind extrem verärgert über diese bittere Niederlage. Das war ordentlich Lehrgeld, das wir gegen Paderborn gezahlt haben.“


++ JBBL: 86:73-Heimsieg zum Saisonauftakt ++


Am vergangenen Sonntag war es endlich soweit. Nach langer Vorbereitung und vielen Trainingseinheiten begann für unsere jungen Giganten die JBBL Saison 2019/20. 


Zu Gast war das Team Bonn/Rhöndorf – im letzten Jahr übrigens ebenfalls der Auftaktgegner. Damals hatte es zu Saisonbeginn eine Niederlage gegeben. Dies wollten die Hausherren in diesem Jahr in jedem Fall vermeiden. Bei den ART Giants musste Headcoach Florian Flabb weiterhin auf die Verletzten Aime´Olma, Alioune Mbaye´, Lukman Pobric und Vincent Dahms verzichten, aber in den kommenden Wochen nach und nach wieder zum Team stoßen werden. Die Partie startete ausgeglichen. Die Giants versuchten viel Druck in der Verteidigung zu erzeugen, jedoch waren zu viele technische Unsauberkeiten zu erkennen, die von den Schiedsrichtern von Anfang an mit Fouls bestraft wurden. Das Team Bonn/Rhöndorf erzielte seine ersten sechs Punkte von der Freiwurflinie und die ART Giants sammelten sowohl persönliche als auch Teamfouls.


Es entwickelte sich auf beiden Seiten wenig Spielfluss. Die hohe Foulquote, gepaart mit 15 Turnovern auf beiden Seiten, ließ beide Mannschaften keinen wirklichen Rhythmus finden.

Auf Bonner Seite stach Justus Bersem heraus. Der Big Man aus Bonn konnte mit seiner Physis die Düsseldorfer Center-Garde das ein oder andere Mal vor Probleme stellen. In der ersten Halbzeit erzielte er 16 Punkte und hielt seine Farben immer in Schlagdistanz.

Auf Düsseldorfer Seite war es Kapitän Finn Pook, der viel Verantwortung für sein Team übernahm. Seine ersten JBBL Punkte 19/20 erzielte er per Dunking und kam bis zur Halbzeitpause auf starke 20 Punkte. Mit einer knappen Drei-Punkte-Führung verabschiedeten sich die Düsseldorfer in den Pausentee.


Nach der Halbzeit schienen sich beide Mannschaften besser aufeinander und die Schiedsrichter eingestellt zu haben. Das Spiel wurde schneller und es konnten einfache Punkte herausgespielt werden. Die Anfangsnervosität wurde langsam abgelegt. Bis fünf Minuten vor Ende des Spiels war es noch immer ein Kopf an Kopf rennen. Kein Team konnte sich wirklich absetzen. Am Ende waren die Düsseldorfer jedoch nervenstärker und konnten einen Lauf starten. Tim Kati eröffnete diesen mit einem schön herausgespielten Dreier. Danach stand die Düsseldorfer Defensive stark und setzte sich mit 13 Punkten ab. Letztlich stand ein auf dem Papier souveräner 86:73-Sieg zu Buche.


Headcoach Florian Flabb: „Wir haben uns heute gegen einen gut eingestellten Gegner sehr schwergetan. Wir konnten unseren Spielstil, hart und physisch zu verteidigen und daraus schnell in den Angriff umzuschalten, heute über weite Strecken des Spiels nicht aufs Feld bringen. Dort haben wir in den kommenden Wochen im Training noch viel Arbeit vor uns. Ich freue mich dennoch über den Sieg. Die Jungs haben am Ende wirklich Nerven und Abgeklärtheit bewiesen und sind als Team immer zusammengeblieben.“