ART Giants wollen Revanche in Wedel nutzen

Foto: Norbert Schulz

Sportlich befinden sich die ART Giants Düsseldorf derweil in einer schwierigen Phase. Mit einem Sieg aus den vergangenen sieben Begegnungen rangiert der ProB-Aufsteiger aus dem Rheinland auf dem zehnten Tabellenplatz. Dennoch gibt sich das Team um Trainer Jonas Jönke weiterhin selbstbewusst und glaubt an die eigenen Stärken.


„Alle Spieler in der Mannschaft wissen, in was für einer Situation wir aktuell stecken. Deshalb versuchen wir in jeder Trainingseinheit möglichst aktiv und auch positiv zu sein. Wir führen viele Einzelgespräche und versuchen dadurch jeden in die Spur zu bringen für die nächste Partie“, sagt Jönke vor dem anstehenden Auswärtsspiel in Wedel. Nach der bitteren Derbyniederlage gegen Bochum aus der Vorwoche reisten die Giganten sichtlich enttäuscht zurück in die Landeshauptstadt. Man musste sich eingestehen, dass in dieser Partie nichts zusammengehen wollte. Einen ähnlich schwachen Tag erwischten die Düsseldorfer zuvor bereits einmal in der Hinrunde – im Heimspiel gegen den SC Rist Wedel. Nun will das Jönke-Team Revanche nehmen und die Punkte aus dem hohen Norden nach Düsseldorf entführen. „Es wird viel auf die Absprachen unserer Spieler in der Defensive ankommen“, blickt Jönke voraus. Wedel gilt als eingespieltes Team und profitiert immer wieder vom guten Teamplay. Nicht zuletzt gelang den Norddeutschen ein überraschender Auswärtssieg beim Tabellenführer EN Baskets Schwelm.


Davon will man sich in Düsseldorf aber nicht blenden lassen: „Wir müssen unser eigenes Offensivspiel einfach viel schneller gestalten. Wenn wir das umsetzen, werden wir das Team sein, das agiert und nicht reagiert. Das haben wir uns für die Aufgabe in Wedel fest vorgenommen“, so der Düsseldorfer Headcoach. Während die Giganten im Hinspiel noch durch ein sehr statisches Offensivspiel auf dem Parkett enttäuschten, will man den Gegner im Rückspiel am Sonntag (12. Januar, 17:00 Uhr) besser lesen und ein deutlich unangenehmer Gegner sein, als bei der 57:74-Niederlage Anfang Dezember.


Für die ART Giants gilt es nun also, trotz der nicht ganz einfachen Lage weiterhin positiv zu bleiben – auf und neben dem Spielfeld. „Jetzt in dieser Situation alles schlecht zu reden, wäre exakt der falsche Ansatz, um wieder eine Erfolgsserie zu starten. Wir reflektieren und analysieren jedes Spiel und geben in jeder Trainingswoche Vollgas, um im nächsten Spiel wieder eine bessere Leistung abzurufen“, stellt Jönke klar.